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Graduiertenkolleg 288

GRADUIERTENKOLLEG
"STRUKTUREN UND MEDIATOREN DER ZELLINTERAKTION"

Graduiertenkollegs werden meist in Verbindung mit einem Sonderforschungsbereich nach Evaluation durch externe Begutachter einer Universität zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zuerkannt. Auf der Grundlage einer übergeordneten Thematik werden wissenschaftliche Fragestellungen in Projektgruppen mit dem Ziel bearbeitet, daß die Stipendiaten/innen (Doktoranden/innen) innerhalb von drei Jahren mit einer qualitativ hochrangigen Dissertation promovieren. Die Doktoranden/innen nehmen an einem intensiven Lehrangebot, bestehend aus Vorlesungen, Seminaren und praktischen Übungen, teil. Herausragendes Merkmal eines Graduiertenkollegs ist die intensive Betreuung durch mehrere Hochschullehrer. Seit Januar 1997 besteht an der Universität zu Lübeck das

Graduiertenkolleg 288 "Strukturen und Mediatoren der Zellinteraktion"

Sprecher: Prof. Dr. med. Wolfgang Jelkmann, Direktor des Instituts für Physiologie der Universität zu Lübeck. Sekretariat: Lisa Zieske, Tel.: 0451/500-4152

Ziel des Graduiertenkollegs ist es, durch die molekulare Analyse von Zellinteraktionen prokaryotischer und eukaryotischer Zellen ein besseres Verständnis der Grundlagen chronisch entzündlicher und reparativer Gewebsreaktionen zu erhalten. Auf dieser Basis lassen sich neue Erkenntnisse für die Pathogenese verschiedener Erkrankungen gewinnen.

Das Graduiertenkolleg gliedert sich in drei Projektbereiche:

Projektbereich A: Interaktion bakterieller Oberflächenstrukturen mit Immunzellen

A1: Charakterisierung der wbb-Gen-Cluster aus klinischen Klebsiella spp. Isolaten
U. Mamat, E.Th. Rietschel

A3: Biophysikalische Untersuchungen zur Definition der biologisch aktiven Endotoxin-Einheit
B. Lindner, U. Seydel

A4: Inflammatorische Aktivität von Zellwandkomponenten aus Gram-positiven Bakterien: Induktion einer inflammatorischen Antwort in Granulozyten
A.J. Ulmer

Projektbereich B: Strukturen und Mediatoren eukaryotischer Zellen bei infektiösen und reaktiven Prozessen

B2: MHC-II als Komponente der Zellinteraktion und Signaltransduktion
L. Rink

B4: Molekulare und zelluläre Kooperationen des Plättchenfaktors 4 mit proinflammatorischen Komponenten in der Aktivierung humaner Monozyten
E. Brandt, F. Petersen, N. Reiling

B5: Steuerung und Differenzierung von T-Helfer(TH)-Zellen durch Interaktionen mit Antigen-präsentierenden Zellen (APZs)
J. van der Bosch, S. Gehring

B7: Differentielle Genexpression bei mechanischer Stimulation von Osteoblasten
H. Notbohm

B8: Die Rolle der Granulozyten für die Abwehr gegen Leishmania major
T. Laskay, W. Solbach

B9: Untersuchung der zytotoxischen Antitumoreffektivität der topischen BCG-I Immuntherapie in immundefizienten Mäusen
A. Böhle, S. Brandau

B10: TNF-alpha als autokriner Induktor von Apoptose in humanen Leukämie- und Hepatomzellen
D. Katschinski, W. Jelkmann

Projektbereich C: Klinische Aspekte der Zellinteraktion für die Pathogenese entzündlicher und reaktiver Prozesse

C2: Modulation der IL-4-Produktion menschlicher basophiler Granulozyten in vitro
H. Haas

C5: Leukozyten-Endothelzell-Interaktionen im schwangeren Uterus: Mechanismen der mütterlich/fetalen Toleranz
A. Kruse

C6: Einfluß von Kohlenhydratstrukturen auf die allergische Reaktion
A. Petersen, W.-M. Becker
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